Hotline – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Sun, 20 Feb 2022 16:50:34 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.6.14 Alte Abzock-Masche in neuer Auflage: Tschechische Telefonsex-Fallen https://www.datensicherheit.de/alte-abzock-masche-in-neuer-auflage-tschechische-telefonsex-fallen https://www.datensicherheit.de/alte-abzock-masche-in-neuer-auflage-tschechische-telefonsex-fallen#respond Wed, 16 Feb 2022 13:47:55 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=41535 Gewerkschaft der Polizei warnt vor spontanen Rückrufen bei unbekannten Telefonnummern

[datensicherheit.de, 16.02.2022] Laut einer aktuellen Warnung auf dem Präventionsportal der Gewerkschaft der Polizei (polizei-dein-partner.de) wird seit mindestens 15 Jahren von betrügerischen Firmen versucht, „unberechtigte Forderungen für die Nutzung teurer Telefon-Hotlines einzutreiben“. Wer auf seinem Mobiltelefon den Anruf einer unbekannten Telefonnummer vorfindet und in Erwartung es könnte doch etwas Wichtiges sein zurückruft, wird demnach entweder auf eine teure Telefonverbindung ins Ausland umgeleitet, „bei der die Betrüger die hohen Verbindungskosten kassieren“, oder die Service-Nummer eines vermeintlichen Telefondienstleisters vorgetäuscht.

Erpressung mittels Behauptung der Kontaktaufnahme zu Telefonsex-Hotline

Beim Rückruf werde die Rufnummer registriert und das Unternehmen stelle im Anschluss eine hohe Rechnung. „Manche Firmen setzen die Menschen mit der Behauptung unter Druck, die Adressaten hätten bei einer Telefonsex-Hotline angerufen.“

In diesen Rechnungen bzw. den Mahnschreiben sei dann von einem „Service für Erwachsene“, von einer „Telefonsexdienstleistung“ oder einem „Service für besondere sexuelle Ansprüche“ die Rede. Formulierungen wie z.B. „Vermeiden Sie weitere Maßnahmen“ könnten betroffene Opfer einschüchtern: „Viele Menschen begleichen solche erfundenen Forderungen stillschweigend.“

Laut des Europäischen Verbraucherzentrums Deutschland (EVZ) hätten 2021 derartige Betrugsversuche wieder zugenommen. Die Täter agierten derzeit „unter wechselnden Firmennamen aus Tschechien“. Bis zu drei unterschiedliche Unternehmen kontaktierten die Opfer mit Mahnschreiben – der vermeintliche Dienstleister, ein Inkassobüro und das Forderungsmanagement.

Schriftlicher Widerspruch: Rückruf zu unbekannter Telefonnummer kann keine Abmahn-Forderung begründen

Empfohlen wird, sich auf der Website der EVZ ein Muster-Anschreiben herunterzuladen, um den unberechtigten Forderungen der Betrugsfirmen zu widersprechen. „Um einen Nachweis über den Versand dieses Schreibens zu erhalten, sollte dies per Einschreiben erfolgen.“

Zudem sollte bei der Polizei Anzeige erstattet werden. Zudem könnten sich Betroffene auch an ihre zuständige Verbraucherberatung wenden und sich mit deren Experten über das weitere Vorgehen beraten.

Es gelte übrigens der Grundsatz, dass mit einem spontanen und unüberlegten Rückruf zu einer unbekannten Telefonnummer keine Abmahn-Forderungen begründet werden könnten. „Und wenn ein Mahnschreiben eine reale Grundlage hat und jemand wirklich die Dienste einer Telefonsex-Hotline in Anspruch genommen hat, so muss er in der Regel nur die angefallenen Verbindungskosten des Mobilfunkanbieters zahlen, nicht aber hohe zusätzliche Mahnkosten.“ Weitere Kosten fielen nur bei einem vorher abgeschlossen Vertrag mit Preisfestlegung an.

Weitere Informationen zum Thema:

Gewerkschaft der Polizei, Das Präventionsportal, 28.01.2022
Telefonsex-Fallen aus Tschechien / Alte Abzock-Masche wurde neu belebt

Europäisches Verbraucherzentrum Deutschland, 17.11.2021
Betrug aus Tschechien: hohe Rechnungen für angeblichen Telefonsex

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Frank geht (wieder) ran: Digitalcourage übernimmt Abwimmel-Hotline https://www.datensicherheit.de/frank-geht-ran-digitalcourage-uebernahme-abwimmel-hotline https://www.datensicherheit.de/frank-geht-ran-digitalcourage-uebernahme-abwimmel-hotline#respond Fri, 04 Jun 2021 17:17:58 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=40016 Im Digitalcourage-Webshop gibt es die passenden Abwimmel-Visitenkärtchen

[datensicherheit.de. 04.06.2021] Seit Mai 2021 wird „Franks Hotline“ nach eigenen Angaben vom Digitalcourage e.V. betrieben. Es handelt sich demnach um eine „Abwimmel-Hotline“ – die Rufnummer 0163 173 77 43 kann an solche Zeitgenossen weitergeben werden, mit denen kein wirkliches Telefonat gewünscht wird. Dann geht quasi „Frank“ ran und weist seriös, aber bestimmt jeden noch so unbequemen Anrufer ab.

digitalcourage-frank-geht-ran

Abbildung: Screenshot Homepage „Frank geht ran“

Digitalcourage: Es entstehen nur die normalen Telefonkosten

Digitalcourage führt Dienst „Frank geht ran” weiter

„In einem Formular wird die Telefonnummer als Pflichtfeld abgefragt? Ein hartnäckiger Verehrer will unbedingt eine Handynummer haben?“ Für solche Fälle gibt es laut Digitalcourage seit 2007 die Rufnummer 0163 173 77 43, welche gerne weitergegeben werden könne.
„Wird sie angerufen, weist ein Sprecher namens ,Frank‘ professionell und freundlich eine Kontaktaufnahme zurück.“ Seit Mai 2021 werde dieser Dienst namens „Frank geht ran” von Digitalcourage betrieben, nachdem der ursprüngliche Betreiber sie habe stilllegen wollen. Passend dazu gebe es im Digitalcourage-Webshop universell nutzbare „Abwimmel-Visitenkärtchen”.

Als Alternative empfiehlt Digitalcourage Fake-Nummern der Bundesnetzagentur

Es sei so einfach: „Franks Rufnummer können Sie an jeden weitergeben, mit dem Sie nicht sprechen wollen. Frank geht ran, wenn Sie nicht wollen.“ Seriös aber bestimmt werde jeder noch so unbequeme Anrufer abgewiesen.
Als Alternative empfiehlt Digitalcourage „Fake-Nummern der Bundesnetzagentur“ – diese habe dauerhaft abgeschaltete Telefonnummern im Mobilfunk- und Festnetz veröffentlicht (ohne Gewähr):

  • 030 23 12 50 00
  • 0221 471 09 99
  • 089 99 99 81 23
  • 069 90 00 94 56
  • 040 66 96 98 76
  • 0172 997 31 85
  • 0152 54 59 93 71
  • 0171 392 00 45

Diese seien ursprünglich für Medienproduktionen eingerichtet worden, „z.B. wenn in einer Werbeanzeige oder in einem Kinofilm eine echt wirkende Telefonnummer zu sehen sein soll“.

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 01.06.2021
Digitalcourage kritisiert zunehmenden Digitalzwang

Frank geht ran
Die Fake-Hotline gegen Werbeanrufe

digitalcourage
Gadget: Abwimmelkärtchen

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Warnung vor gefälschten Webseiten namhafter Software-Firmen https://www.datensicherheit.de/warnung-vor-gefaelschten-webseiten-namhafter-software-firmen https://www.datensicherheit.de/warnung-vor-gefaelschten-webseiten-namhafter-software-firmen#respond Tue, 10 May 2016 15:51:56 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=25525 Vermeintliche „Support“-Hotline stellt Anrufern Hunderte bis Tausende US-Dollar in Rechnung

[datensicherheit.de, 10.05.2016] Laut einer aktuellen Warnmeldung von Malwarebytes haben Cyber-Kriminelle eine neue Masche gefunden, unschuldige Opfer in die Falle zu locken – eine Gruppe namens „Tech Kangaroos“ imitiert demnach Webseiten namhafter Software-Firmen mit einer „Support“-Hotline, die den Anrufern Hunderte bis Tausende US-Dollar in Rechnung stellt.

Listiger „Service“

Die Betrüger riefen nach dem Support-Anruf sogar zurück, um den Kunden eine „Rückerstattung“ anzubieten – tatsächlich aber, um damit noch mehr Geld zu stehlen.

Professionelle Werbung

Die Kriminellen nutzten Suchmaschinen und verschiedene Werbeanzeigen, um die Opfer anzusprechen. Eine Suche auf „Bing“ nach zertifizierten Support auch für Malwarebytes zeige in den Top-Ergebnissen imitierte Fake-Seiten.

Weitere Informationen zum Thema:

MalwarebytesLABS, 09.05.2016
The Hunt For Tech Support Scammers

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Kostenfreie eco Hotline zum Safer Internet Day 2013 https://www.datensicherheit.de/kostenfreie-eco-hotline-safer-internet-day-2013 https://www.datensicherheit.de/kostenfreie-eco-hotline-safer-internet-day-2013#respond Thu, 31 Jan 2013 16:07:12 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=21320 Expertentipps bei Rechtsfragen zum Internet

[datensicherheit.de, 31.01.2013] Abofallen, Newsletter-Terror oder gestohlener Content – oft besteht Unsicherheit: Was ist im Netz erlaubt? Wo sind rechtliche Grenzen? Was kann man bei unzulässigen Maßnahmen unternehmen? Der Verband der deutschen Internetwirtschaft eco e.V. schaltet am 05. Februar 2013 im Rahmen der weltweiten Aktionen zum Safer Internet Day 2013 eine kostenfreie Hotline, bei der Ratsuchende praktische Tipps und  konkrete Informationen zu rechtlichen Themen rund ums Internet bekommen können.

Die eco Experten stehen in zwei Beratungsslots von 10:00-12:00 Uhr und von 16:00-18:00 Uhr unter den Telefon-Nummern  0221/700048166 und 0221/700048167 für Anrufe zur Verfügung. Es entstehen neben den normalen Telefongebühren keine weiteren Kosten. Zusätzlich können am 05.02.2013 (8:00 Uhr bis 00:00 Uhr) Fragen auch per E-Mail an sid2013 [at] eco [dot] de gestellt werden. Die Aktion bietet Raum für allgemeine Fragen, eine Einzelfallrechtsberatung ist nicht möglich.

Am 5. Februar 2013 findet auf Initiative der Europäischen Kommission der 10. Safer Internet Day  mit weltweiten Veranstaltungen und Aktionen zum Thema „Sicherheit im Internet“ statt. In diesem Jahr steht der Safer Internet Day international unter dem Motto „Online Rights and Responsibilities“. Mehr Informationen zu den Aktionen in Deutschland zum Safer Internet Day 2013 gibt es unter www.klicksafe.de/ueber-klicksafe/safer-internet-day/sid-2013/.

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Safer Internet Day 2011: Anti-Botnet-Beratungszentrum bietet Telefon-Sprechstunde https://www.datensicherheit.de/safer-internet-day-2011-anti-botnet-beratungszentrum-bietet-telefon-sprechstunde https://www.datensicherheit.de/safer-internet-day-2011-anti-botnet-beratungszentrum-bietet-telefon-sprechstunde#respond Tue, 08 Feb 2011 13:22:35 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=14610 Computer besser gegen Botnet-Infektionen schützen und der Cyberkriminalität die Grundlage entziehen

[datensicherheit.de, 08.02.2011] Am „Safer Internet Day“ am 8. Februar 2011) bieten die Experten-Hotline des „Anti-Botnet-Beratungszentrums“ allen Internetnutzern eine „Sprechstunde Internetsicherheit“:
Unter der Rufummer (0231) 189 26 50 kann sich am 8. Februar von 9 bis 21 Uhr jeder Internetnutzer zu Schadprogrammen im Internet und zum Schutz des Computers beraten lassen. Die telefonische Beratungshotline steht sonst nur den Kunden der Internetzugangsanbieter zur Verfügung, die Partner des „Anti-Botnet-Beratungszentrums“ sind. Das Thema Internetsicherheit beschäftige alle Nutzer, und fast jeder habe dazu Fragen. Deswegen öffneten sie am „Tag der Internetsicherheit“ ihre Leitungen, so eco-Geschäftsführer Harald A. Summa. Die Sicherheitsexperten des „Anti-Botnet-Beratungszentrums“ gäben wichtige Tipps, um den eigenen Computer sicherer zu machen.
Das „Anti-Botnet-Beratungszentrum“ betreibe eco mit technischer Unterstützung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und in Zusammenarbeit mit diversen Internetzugangsanbietern. Auf der Website „botfrei.de“ stehen zahlreiche Informationen zum Schutz vor Schadsoftware im Internet zur Verfügung. Außerdem gibt es dort „DE-Cleaner“ zum kostenfreien Download – ein Programm, mit dem Nutzer ihren Computer von Botnet-Schadsoftware befreien könnten. Botnetze sind inzwischen eine der größten Gefahren im Internet. Mit Hilfe des „Anti-Botnet-Beratungszentrums“ sollen Computer besser gegen Botnet-Infektionen geschützt und der Cyberkriminalität so die Grundlage entzogen werden.

Weitere Informationen zum Thema:

Anti-Botnetz
Beratungszentrum

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