digital – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Tue, 01 Apr 2025 11:23:28 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.6.14 14. Deutscher Seniorentag 2025: DsiN-Forderung nach Stärkung Digitaler Teilhabe https://www.datensicherheit.de/14-deutscher-seniorentag-2025-dsin-forderung-staerkung-digitaler-teilhabe https://www.datensicherheit.de/14-deutscher-seniorentag-2025-dsin-forderung-staerkung-digitaler-teilhabe#respond Tue, 01 Apr 2025 11:23:28 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=47038 Nur rund 30 Prozent der ab 60-Jährigen nutzt das Internet – DsiN möchte Mut und Wissen zum Abbau von Berührungsängsten vermitteln

[datensicherheit.de, 01.04.2025] Im Vorfeld des diesjährigen „Deutschen Seniorentags“ vom 2. bis 4. April 2025 fordert der Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN), die Digitale Teilhabe älterer Menschen weiter zu stärken. DsiN beruft sich hierbei auf eine statista-Umfrage zur Nutzung des Internets bei Personen ab 60 Jahren in Deutschland im Jahr 2024: Demnach nutzen nämlich rund 30 Prozent dieser Altersgruppe nach wie vor das Internet nicht. Aber auch jene Älteren, die bereits online unterwegs sind, hätten besondere Bedarfe, um digitale Angebote im Alltag sicher nutzen zu können.

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Abbildung: DsiN

Mit dem Ausrichter des „Deutschen Seniorentags“, der BAGSO, arbeitet DsiN seit vielen Jahren zusammen

In Mannheim stellt DsiN niedrigschwellige und verständliche digitale Aufklärungsarbeit vor

Auf dem „Deutschen Seniorentag 2025“ in Mannheim wirbt DsiN daher für „niedrigschwellige und verständliche digitale Aufklärungsarbeit“ und stellt seine Projekte für ältere Menschen – den „Digital-Kompass“ sowie den „Digitalen Engel“ und den „Digitalen Engel Thüringen“ – vor.

„Der ,Deutsche Seniorentag’ ist für uns ein wichtiger Anlass, noch mehr ältere Menschen für die Chancen der digitalen Welt zu begeistern und bei der sicheren Nutzung von Online-Anwendungen zu unterstützen“, betont der DsiN-Geschäftsführer, Joachim Schulte.

DsiN möchte Zugangsängste nehmen, Sicherheitswissen vermitteln und zur Motivation für sichere Nutzung im Alltag motivieren

Mit dem Ausrichter des „Deutschen Seniorentags“, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), arbeitet DsiN nach eigenen Angaben seit vielen Jahren besonders beim „Digital-Kompass“ und im Rahmen des „DigitalPakt Alter“ zusammen. Ältere Menschen sollen generell darin unterstützt werden, digitale Kompetenzen auf- und auszubauen, und hierzu werden unter anderem Lern- und Beratungsangebote vor Ort unterstützt.

Schulte führt aus: „Von Messengerdiensten, Web-Shops, Smartphone-Spielen und Online-Nachrichten bis hin zu Smart-Home- oder KI-Anwendungen: Ältere Menschen können in vielfacher Weise von der Digitalisierung profitieren.“ Dafür müssten ihnen Zugangsängste genommen, Sicherheitswissen vermittelt und zur sicheren Nutzung im Alltag motiviert werden. „Nur so können wir mehr Teilhabe älterer Menschen im Digitalen Raum erreichen“, so Schulte abschließend: „Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sind gleichermaßen in der Verantwortung, dafür einen passenden Rahmen zu schaffen!“

Weitere Informationen zum Thema:

Deutscher Seniorentag
2. bis 4. April 2025 Mannheim: 14. Deutscher Seniorentag

statista
Umfrage zur Nutzung des Internets bei Personen ab 60 Jahren in Deutschland im Jahr 2024

DigitalPakt Alter
Das macht der DigitalPakt Alter

DsiN Deutschland sicher im Netz
Deutschland sicher im Netz auf dem 14. Deutschen Seniorentag

DsiN Deutschland sicher im Netz
Digital-Kompass

DsiN Deutschland sicher im Netz
Digitaler Engel

Digitaler Engel Thüringen
Tourenplan

datensicherheit.de, 22.03.2022
DiFü: DsiN-Digitalführerschein soll fit fürs Netz machen / Der DiFü ist ein kostenfreies Bildungsangebot, um den sicheren Umgang in der digitalen Welt zu fördern und nachweisbar zu machen

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Dringender Branchenappell zum Glasfaser- und Mobilfunkausbau an Digitalministerkonferenz https://www.datensicherheit.de/glasfaser-mobilfunk-digitalministerkonferen-appell https://www.datensicherheit.de/glasfaser-mobilfunk-digitalministerkonferen-appell#respond Fri, 28 Mar 2025 23:44:43 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=46974 Branchenverbände ANGA, Bitkom, BREKO und VATM fordern investitionsfreundliche und wettbewerbsorientierte Politik zur Umsetzung der Digitalen Transformation

[datensicherheit.de, 29.03.2025] In einer Stellungnahme vom 28. März 2025 fordert der Branchenverband Bitkom e.V. „schnellere Verwaltungsverfahren, weniger Bürokratie sowie investitionsfreundliche und wettbewerbsorientierte Rahmenbedingungen“ – diese seien die entscheidenden Voraussetzungen für einen zügigen Ausbau zukunftssicherer, digitaler Infrastrukturen in Deutschland. „Mit einem dringenden Appell wenden sich die TK-Branchenverbände ANGA, Bitkom, BREKO und VATM an die am heutigen Freitag tagende Digitalministerkonferenz.“ Sie mahnen demnach länderübergreifend einheitliche Beschleunigungsmaßnahmen und eine langfristig ausgerichtete und zielgenaue Förderpolitik an.

Statt langwieriger Genehmigungsverfahren ein digitales Anzeigeverfahren empfohlen

„Allem voran muss ein echtes Ausbaubeschleunigungsgesetz zeitnah verabschiedet werden, das das überragende öffentliche Interesse von Glasfaser- und Mobilfunk vollumfänglich anerkennt.“ Die Branche setzt dabei auf die Länder, dass sie dieses Anliegen in einem künftigen Gesetzgebungsverfahren unterstützen.

Statt langwieriger Genehmigungsverfahren sollte zudem ein digitales Anzeigeverfahren eingeführt werden, welches sowohl Kommunen als auch Unternehmen entlastet. Zudem sollte auf allen politischen Ebenen ein konsequenter Bürokratie-Rückbau erfolgen, indem Vorgaben und Berichts- und Dokumentationspflichten drastisch reduziert werden. „Einige gute Punkte, die für mehr Tempo beim Ausbau sorgen könnten, sind bereits im ,Bund-Länder-Pakt’ aufgelistet und müssen ebenso dringend umgesetzt werden!“

Mehr staatliches Geld allein löst strukturelle Probleme der Digitalisierung und Vernetzung nicht

Durch das kürzlich beschlossene sogenannte Sondervermögen sollen den Bundesländern von den 500 Milliarden Euro potenziell 100 Milliarden Euro für Investitionen zur Verfügung stehen. Gleichzeitig gebe es aktuell offenbar Pläne der wahrscheinlichen Koalitionspartner im Bund, für die „Gigabitförderung“ 3,5 Milliarden Euro jährlich zur Verfügung zu stellen. Es wird indes kritisch angemerkt: „Mehr staatliches Geld in kürzerer Zeit löst die strukturellen Probleme nicht, die den Glasfaserausbau hemmen.“

Aus Sicht der ausbauenden Unternehmen sei es von elementarer Bedeutung, stattdessen die „Gigabitförderung“ langfristig, verlässlich und zielgenau ausgerichtet über die gesamte Legislaturperiode der neuen Bundesregierung hinweg in einem finanziellen Rahmen von einer Milliarde Euro Bundesmittel pro Jahr fortzuführen. „Anderenfalls drohen eine deutliche Kostensteigerung und eine weitere Verzögerung der Ausbaudynamik – zumal knapp 70 Prozent der bereits bewilligten Fördermittel noch nicht verbaut sind.“

Weitere Informationen zum Thema:

Bundesförderung Breitband
Gigabit für Deutschland / Projektträger für Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

Die Bundesregierung, 05.03.2025
Beschleunigungspakt zwischen Bund und Ländern Mehr Tempo, Wohlstand und Stabilität / Ein schnellerer Ausbau vom Stromnetz, weniger Bürokratie für die Industrie und zügigere Verfahren bei Verkehrsprojekten: Deutschland macht Tempo. 90 Prozent der Vorhaben des Bundes im Rahmen des Beschleunigungspaktes sind bereits umgesetzt oder in Arbeit.

Bundesministerium für Digitales und Verkehr, 20.02.2025
Digitalministerkonferenz (DMK)

datensicherheit.de, 21.04.2024
Digitalministerkonferenz: Digitalverband Bitkom benennt Herausforderungen an die neue Institution / Im digitalen Deutschland herrscht bislang zu oft Kleinstaaterei und Kirchturmpolitik

datensicherheit.de, 21.04.2024
Digitalministerkonferenz sollte Schnellboot der Digitalisierung in Deutschland sein / Die Digitalminister der Länder haben digitalpolitische Zusammenarbeit neu institutionalisiert

datensicherheit.de, 20.04.2024
TÜV-Verband: Digitalministerkonferenz wichtiger, aber überfälliger Schritt zur Koordinierung der Digitalisierungsbestrebungen / Digitalisierung der Verwaltung in der Vergangenheit eher stiefmütterlich behandelt

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ESET gibt Tipps zum Digitalen Frühjahrsputz für Familien https://www.datensicherheit.de/eset-tipps-digital-familien-2025 https://www.datensicherheit.de/eset-tipps-digital-familien-2025#respond Fri, 21 Mar 2025 23:39:51 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=46734 Eltern sollten laut ESET-Empfehlung gemeinsam mit ihren Kindern für einen sicheren Umgang mit Smartphone, Tablet und Internet sorgen

[datensicherheit.de, 22.03.2025] Der Frühling 2025 ist da – damit sei auch Zeit für einen „digitalen Hausputz“ zum Schutz der ganzen Familie, so ESET in einer aktuellen Stellungnahme, in der ausgeführt wird, wie Eltern und Kinder gemeinsam für mehr Sicherheit im Netz sorgen können. Die digitale Welt sei ein wichtiger Teil des Lebens von Kindern und Jugendlichen – umso wichtiger sei es auch, dass Eltern gemeinsam mit ihren Kindern für einen sicheren Umgang mit Smartphone, Tablet und Internet sorgten.

ESET-Tipps sollten dabei helfen, eine sichere und entspannte Umgebung zu schaffen

„Ein regelmäßiger digitaler Frühjahrsputz kann dabei helfen, Risiken zu minimieren und das digitale Wohlbefinden der ganzen Familie zu fördern“, betont Michael Klatte, IT-Sicherheitsexperte bei ESET.

Er führt weiter aus: „Da sich große Teile unseres Lebens ins Digitale verlagern, sollte jeder ein umfassendes Sicherheitsbewusstsein an den Tag legen!“ Nachfolgende ESET-Tipps könnten dabei helfen, eine sichere und entspannte Umgebung zu schaffen:

1. ESET-Tipp: Gemeinsam „ausmisten“ – Apps und Daten unter die Lupe nehmen

„Setzen Sie sich mit Ihren Kindern zusammen und schauen Sie sich gemeinsam an, welche Apps auf ihren Geräten installiert sind: Welche Apps werden wirklich genutzt, welche sind überflüssig?“ Löschen Sie gemeinsam nicht mehr benötigte Apps – dies schaffe Platz, erhöhe die Übersicht und verringere das Risiko, Opfer von Sicherheitslücken zu werden.

„Nutzen Sie auch die Kinder- und Jugendschutzfunktionen auf den Geräten Ihrer Kinder!“ So könnten beispielsweise die Nutzungsdauer begrenzt, der Zugriff auf bestimmte Apps und Webseiten eingeschränkt und die Privatsphäre-Einstellungen angepasst werden.

2. ESET-Tipp: Passwort-Sicherheit für die ganze Familie

Starke Passwörter seien Pflicht: „Erklären Sie Ihren Kindern, warum starke Passwörter wichtig sind und was ein gutes Passwort ausmacht: Mindestens acht Zeichen lang, Sonderzeichen, Groß-/Kleinschreibung und Zahlen.“ Für jedes Konto sollte ein eigenes, sicheres Passwort verwendet werden. Ein Passwort-Manager könne helfen, sichere Passwörter zu erstellen und direkt zu speichern.

Eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) erhöhe die Sicherheit zusätzlich und sorge dafür, dass Online-Konten auch dann sicher blieben, wenn die Zugangsdaten in unbefugte Hände geraten. „Aktivieren Sie daher, wo immer möglich, die 2FA, zum Beispiel in Form einer Authenticator-App!“

3. ESET-Tipp: Streaming-Dienste nicht vergessen

Viele Familien nutzten gemeinsam Streamingdienste wie „Netflix“, „Disney+“ oder „Spotify“. Auch dort gelte: „Verwenden Sie starke Passwörter und aktivieren Sie, wenn möglich, die 2FA!“

So werde verhindert, dass Fremde das Konto missbrauchen oder persönlichen Daten gefährden könnten. „Erklären Sie Ihren Kindern, dass es riskant sein kann, Passwörter mit Freunden zu teilen!“

4. ESET-Tipp: Backups für den Notfall – Datenverlust vorbeugen

„Sichern Sie regelmäßig alle wichtigen Daten Ihrer Familie!“ Die Backups sollten auf einer externen Festplatte oder in einer sicheren „Cloud“-Lösung gespeichert werden – oder auch beides gleichzeitig.

„So können Sie verhindern, dass wertvolle Erinnerungen wie Fotos und Videos, aber auch wichtige Dokumente verloren gehen!“

5. ESET-Tipp: Gefahren im Netz erkennen und vermeiden

Das Internet sei ein interessanter, aber manchmal auch gefährlicher Ort: „Informieren Sie Ihre Kinder deshalb über die Gefahren von Phishing und erklären Sie ihnen, woran sie Phishing-Mails und -Anrufe erkennen können!“ Auch Cyber-Mobbing gehöre zu diesen Gefahren: Mit den Kindern möge darüber gesprochen und diese sollten ermutigt werden, sich zu melden, wenn sie oder andere davon betroffen sind.

„Eine starke IT-Sicherheitslösung rundet den Digitalen Frühjahrsputz ab“, unterstreicht Klatte. So schütze man die eigene Familie vor Schadsoftware, Phishing-Attacken und anderen Bedrohungen. Zusätzliche Features wie eine VPN-Funktion und ein Identitätsschutz komplettierten das Paket.

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 19.03.2025
Zeit für Digitalen Frühjahrsputz: Löschung alter Daten bei Beachtung neuer Speicherfristen / Mindestens einmal im Jahr ist es Zeit, sich einen Überblick zu verschaffen, was noch gespeichert ist und ob diese Daten oder Akten länger benötigt werden

datensicherheit.de, 15.04.2024
Digitaler Frühjahrsputz: ESET gibt IT-Sicherheits-Tipps / Schon einfache Maßnahmen können Cyber-Sicherheit im Frühling – und darüber hinaus – verbessern

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Neuer TeleTrusT-Podcast zur Digitalen Souveränität online https://www.datensicherheit.de/neu-teletrust-podcast-digital-souveraenitaet-online https://www.datensicherheit.de/neu-teletrust-podcast-digital-souveraenitaet-online#respond Thu, 20 Mar 2025 18:48:01 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=46681 Im neuen TeleTrusT-Pod­cast „IT Security made in EU“ werden unter anderem die Kapazitäten der EU bezüglich der IT-Sicherheit näher beleuchtet

[datensicherheit.de, 20.03.2025] Der Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) widmet sich angesichts aktueller geopolitischer Spannungen und wachsender Cyber-Bedrohungen der Frage, wie die Europäische Union (EU) ihre Digitale Souveränität stärken kann, welche Abhängigkeiten von außereuropäischen Anbietern bestehen und welche Investitionen für eine resiliente IT-Sicherheitsstrategie erforderlich sind. So sollen im neuen TeleTrusT-Pod­cast „IT Security made in EU“ (s.u.) unter anderem die Kapazitäten der EU bezüglich IT-Sicherheit näher beleuchtet werden.

Erörterung u.a., warum die EU noch keine Souveränität in der IT-Sicherheit erreicht hat

In diesem neuen TeleTrusT-Podcast „IT Security made in EU“ behandeln Moderator Carsten Vossel (CCVOSSEL) und Interview-Gast Thorsten Urbanski (ESET) u.a. diese Inhalte:

  • Welche aktuellen Veränderungen haben Auswirkungen auf die IT-Sicherheit im EU-Raum?
  • Hat die EU die Ressourcen, um bei IT-Sicherheit Souveränität zu erlangen?
  • Weshalb hat Europa bisher noch keine Souveränität in der IT-Sicherheit erreicht?
  • Wie abhängig ist die EU von außereuropäischen Anbietern?
  • Welche Aussagekraft hat das Vertrauenszeichen „IT Security made in EU“ und für wen?
  • Wieviel investieren Unternehmen in der EU in IT-Sicherheit pro Kopf und allgemein?

IT-Sicherheit sollte bei allen EU-Mitgliedstaaten ganz oben auf der Agenda stehen

Thorsten Urbanski, „Director of Marketing ESET DACH“ und Leiter der TeleTrusT-Arbeitsgruppe „IT Security made in EU“, führt hierzu aus: „IT-Sicherheit muss bei allen EU-Mitgliedstaaten ganz oben auf der Agenda stehen! Eine umfassende europäische Cyber-Sicherheitsstrategie ist zwingend erforderlich, wenn wir die Digitale Souveränität in Europa schützen wollen.“ Unternehmen und staatliche Institutionen müssten wissen, auf welche Hersteller sie zukünftig technologisch und geopolitisch setzen können.

Keine Kompromisse eingehen und bewusst auf „IT Security made in EU“ setzen

Wenn man die vergangenen Jahre genau analysiere, so müsse man resümieren, „dass die vielfach proklamierte Zeitenwende bereits weit vor dem Ukraine-Krieg in der IT-Sicherheit begonnen hat“. Von daher sollten die politischen und ökonomischen Verantwortlichen keine Kompromisse mehr eingehen und bewusst auf „IT Security made in EU“ setzen. „Im Vergleich zu anderen Technologiebereichen sind wir hier hervorragend aufgestellt“, kommentiert Urbanski.

Weitere Informationen zum Thema:

TeleTrusT Bundesverband IT-Sicherheit e.V.
TeleTrusT-Podcast

datensicherheit.de, 03.03.2025
Neue Bitkom-Publikationsreihe: Studienbericht zur Digitalen Souveränität erschienen / 90 Prozent der Unternehmen mit Bezug digitaler Technologien oder Leistungen aus dem Ausland können darauf nicht verzichten

datensicherheit.de, 29.11.2024
Datensouveränität: Bedeutung der Self Sovereign Identities / Annahme der novellierte eIDAS-Verordnung durch das EU-Parlament

datensicherheit.de, 03.01.2022
Stärkung der Digitalen Souveränität Europas: Eine Reihe von Initiativen der Europäischen Kommission / Online-Diskussion der Europäischen Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz zum Europäischen Datenschutztag

datensicherheit.de, 16.06.2021
TeleTrusT veröffentlicht Handreichung: Secure Platforms für Digitale Souveränität / Technische Empfehlungen des TeleTrusT-Arbeitskreises „Secure Platform“ für das europäische IT-Ökosystem

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DORA in practice: Obstacles and recommendations for companies https://www.datensicherheit.de/dora-cyber-resilience-recommendations-eu https://www.datensicherheit.de/dora-cyber-resilience-recommendations-eu#respond Mon, 17 Mar 2025 23:25:36 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=46626 The EU regulation aims to improve the cyber resilience of the financial sector through uniform and binding requirements

[datensicherheit.de, 03/18/2025] The Digital Operational Resilience Act (DORA) has been in force since January 17, 2025. The EU regulation aims to improve the cyber resilience of the financial sector through uniform and binding requirements. It affects not only banks, insurance companies and investment companies, but also IT service providers that provide critical infrastructure for these institutions.

However, two months of practice show that even after the implementation deadline, banks, insurance companies and capital managers still have a lot to do. Individual reporting deadlines have been postponed, requirements have been specified late in some cases and many service provider contracts have not yet been updated. Due to the complexity of the new requirements, they run the risk of not implementing the directive in a compliant manner. The integration into existing compliance processes, the management of IT third-party risks and the implementation of robust reporting processes are particularly challenging.

Ari Albertini, CEO von FTAPI

Ari Albertini, CEO von FTAPI, Bild: FTAPI

DORA: Challenging companies

According to the BSI report The State of IT Security in Germany in 2024, 120 cyberattacks on companies in the financial and insurance sector were reported last year – almost double the figure for 2023, when 61 incidents were registered. This development shows that the threat situation for the financial sector continues to escalate and that increased protective measures are more urgent than ever. Banks, insurance companies and their IT service providers are increasingly being targeted by cyber criminals, which underlines the need for robust security strategies.

To address these challenges, DORA defines requirements in several key fields, including IT risk management, reporting obligations, operational resilience testing and the management of third-party IT providers. The aim of the regulation is to make financial companies more resilient to cyberattacks and to establish a uniform security strategy in the EU. However, implementation often proves to be complex.

Five obstacles and possible solutions

  1. Optimize reporting processes and response times: Companies must report cyber attacks to the relevant supervisory authority within 24 hours. In practice, however, there is often a lack of clear internal processes. One solution is to implement automated detection systems that identify attacks at an early stage and generate standardized reports.
    Manage IT third-party risks effectively: Financial companies remain responsible for the security of their IT service providers. Many have not yet established end-to-end risk assessments. Contractually defined security requirements and regular audits help to ensure the compliance of external providers.
  2. Realistically test crisis management: DORA requires practical stress tests to check cyber resilience. However, there is often a lack of realistic scenarios. Companies should carry out regular simulations and ensure that their emergency plans are aligned with their overall strategy.
  3. Integrate DORA into existing compliance frameworks: Many companies already rely on NIS-2, ISO 27001 or BSI IT-Grundschutz. One challenge is the seamless integration of DORA without unnecessary duplicate structures. Harmonizing existing processes with the new requirements reduces the administrative effort and facilitates implementation.
  4. Ensuring secure data transfer and encryption: DORA demands robust security measures for the digital exchange of sensitive information. In practice, however, many companies still rely on outdated transmission methods such as unencrypted emails or insecure file transfer solutions. One solution is the use of end-to-end encrypted platforms that not only offer DORA-compliant security, but also guarantee the integrity and traceability of data.

DORA as an opportunity for Europe’s digital sovereignty

“DORA is a decisive step for Europe’s digital sovereignty. The regulation not only ensures uniform security standards, but also strengthens the financial sector’s resilience to cyber attacks”, says Ari Albertini, CEO of FTAPI. “Companies that invest in resilient and secure structures now will benefit from greater trust and regulatory certainty in the long term”.

With DORA, the EU is setting new standards for cyber resilience – and requires companies to take a proactive approach. Those who act early not only minimize risks and regulatory hurdles, but also secure long-term competitive advantages in an increasingly digitalized financial world.

Further information on this topic:

datensicherheit.de, 21.01.2025
DORA: Europas neue Cyber-Sicherheitsverordnung stellt nicht nur den Finanzsektor vor Herausforderungen

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German UDS – Digitale Universität erhält staatiche Anerkennung https://www.datensicherheit.de/german-uds-universitaet-anerkennung https://www.datensicherheit.de/german-uds-universitaet-anerkennung#respond Sat, 08 Mar 2025 16:40:33 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=46511 Wissenschaftsministerin des Landes Brandenburg, Dr. Manja Schüle, überreichte den offiziellen Bescheid an die Präsidenten der Universität

[datensicherheit.de, 08.03.2025] Die German University of Digital Science (German UDS) hat am 07. Februar 2024 offiziell die staatliche Anerkennung durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg erhalten. In einer feierlichen Zeremonie überreichte Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle den offiziellen Bescheid an die Präsidenten der Universität, Prof. Dr. Christoph Meinel und Prof. Dr. Mike Friedrichsen.

Vollwertiger deutscher Hochschulabschluss ausschließlich digital

Die German UDS ist damit die erste staatlich anerkannte Universität Europas, die einen vollwertigen deutschen Hochschulabschluss ausschließlich digital anbietet. Mit ihrem innovativen Konzept der vollständig digitalen Lehre richtet sich die Universität an Studenten weltweit und ermöglicht akademische Bildung unabhängig vom Standort.

Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle betonte die Bedeutung dieses Meilensteins: „Mit der German University of Digital Science bereichert Prof. Christoph Meinel, der lange erfolgreich das Hasso-Plattner-Institut geführt hat, gemeinsam mit seinem Partner Prof. Mike Friedrichsen Brandenburgs Wissenschaftslandschaft um ein neues Angebot. Die Hochschule hat den Anspruch, die erste vollständig digitalisierte Universität in Deutschland zu sein. Damit verfolgt sie ein Konzept, das in dieser Form deutschlandweit bislang einzigartig ist. Ich freue mich jetzt schon auf die Impulse, Innovationen und Ideen, die von ihr ausgehen werden. Zusammen mit dem HPI haben wir in der Medienstadt Brandenburg nun zwei digitale Schwergewichte. Ich wünsche der German University of Digital Science viel Erfolg!“

Die Gründer der German UDS, Prof. Dr. Mike Friedrichsen und Prof. Dr. Christoph Meinel, fühlen sich in ihrer Vision bestärkt.

„Wir sind Ministerin Schüle und dem Land Brandenburg sehr dankbar für die Unterstützung und das Vertrauen in unser innovatives Bildungskonzept. Die staatliche Anerkennung bestätigt, dass unser Modell wissenschaftlicher Exzellenz und technologischer Innovation neue Maßstäbe für die digitale Lehre setzt“, so Meinel.

„Der Besuch von Ministerin Schüle und die Überreichung der staatlichen Anerkennung markieren einen Wendepunkt in der Geschichte unserer Institution. Wir freuen uns, dass Brandenburg die Bedeutung digitaler Bildung erkennt und uns dabei unterstützt, Zugang zu erstklassiger Bildung für alle zu schaffen, unabhängig von geografischen oder finanziellen Hürden“, fügte Prof. Friedrichsen hinzu.

Die Hochschule bietet nach eigenen Angaben englischsprachige MBA- und Master-Studiengänge in Bereichen wie Digital Transformation, Applied AI, Cybersecurity und Digital Leadership an. Mit Studiengebühren von 7.500 € pro Jahr und einem Stipendienprogramm möchte die Universität insbesondere Studenten aus dem Globalen Süden den Zugang zu einem deutschen Hochschulabschluss ermöglichen.

Erste Studiengänge im April 2025

Die ersten Programme der nun staatlich anerkannten German UDS starten im April 2025. Interessierte können sich noch bis zum 21. März 2025 für die kommenden Studiengänge bewerben.

Weitere Informationen zum Thema:

German University of Digital Science
The Future of Education-Study at the German UDS!

datensicherheit.de, 30.09.2018
Hasso-Plattner-Institut zeichnet die besten IT-Nachwuchsingenieure aus

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Neue Bitkom-Publikationsreihe: Studienbericht zur Digitalen Souveränität erschienen https://www.datensicherheit.de/neuheit-bitkom-publikationsreihe-studienbericht-digital-souveraenitaet https://www.datensicherheit.de/neuheit-bitkom-publikationsreihe-studienbericht-digital-souveraenitaet#respond Mon, 03 Mar 2025 20:03:01 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=46451 90 Prozent der Unternehmen mit Bezug digitaler Technologien oder Leistungen aus dem Ausland können darauf nicht verzichten

[datensicherheit.de, 03.03.2025] „Ob Chips, Smartphones, Software oder IT-Services: Fast alle Unternehmen in Deutschland (96%) beziehen digitale Technologien oder Dienstleistungen aus dem Ausland“, berichtet der Branchenverband Bitkom e.V. in seiner aktuellen Stellungnahme. Die Abhängigkeit sei daher groß: „90 Prozent der Unternehmen, die digitale Technologien oder Leistungen aus dem Ausland beziehen, können darauf nicht verzichten und sehen sich selbst als von diesen Importen abhängig.“

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Abbildung: Bitkom e.V.

„Digitale Souveränität 2025“ – am 3. März 2025 publizierter Bitkom-Studienbericht

Wichtigsten Herkunftsregionen für Digitalimporte sind EU, China und USA

Die wichtigsten Herkunftsländer bzw. -regionen für Digitalimporte sind demnach die EU, China und die USA. „Welches Vertrauen bringen die Unternehmen in Deutschland ihren Lieferanten angesichts aktueller geopolitischer Spannungen entgegen? Welche Auswirkungen hat die Präsidentschaft von Donald Trump? Bei welchen Technologien ist die Abhängigkeit am größten und welche Maßnahmen fordert die Wirtschaft von der Politik, um die Digitale Souveränität in Deutschland zu stärken?“

Antworten auf diese und weitere Fragen soll nun der Studienbericht „Digitale Souveränität“ geben, welcher vom Bitkom am 3. März 2025 veröffentlicht wurde. Dieser Bericht markiere den Auftakt einer neuen Publikationsreihe, in deren Rahmen von nun an regelmäßig Studien des Bitkom aufgearbeitet und zusammengefasst würden.

Bitkom mit rund 17.000 Experten Europas größter ThinkTank der Digitalisierung

„Bitkom erstellt jährlich mehr als 50 Studien zu rund 80 Themenbereichen, die nach wissenschaftlichen Kriterien hinsichtlich Repräsentativität, Aussagekraft und Objektivität durchgeführt werden. Die Ergebnisse wollen wir einer interessierten Öffentlichkeit und der Wissenschaft künftig besser zugänglich machen“, erläutert der Bitkom-Präsident, Dr. Ralf Wintergerst.

Diese Studienberichte würden künftig die bestehenden Instrumente und Benchmarks des Bitkom zum Stand der Digitalisierung ergänzen, darunter den „Monitor Digitalpolitik“, den „Bitkom-Länderindex“, den „Smart City Index“ oder den Bitkom-ifo-Digitalindex“. Dr. Wintergerst führt abschließend aus: „Im Bitkom sind rund 17.000 Digitalexpertinnen und -experten engagiert und bilden Europas größten ThinkTank der Digitalisierung. Dieses Knowhow wollen wir künftig besser zugänglich machen.“ Zur Jahresmitte 2025 werde der Bitkom darüber hinaus unter dem Titel „Bitkom Dataverse“ seinen internen Datenpool öffentlich zugänglich machen.

Weitere Informationen zum Thema:

bitkom, 03.03.2025
Studie / Digitale Souveränität 2025 | Studienbericht

bitkom
Monitor Digitalpolitik / Digitalpolitik messbar gemacht

bitkom
Bitkom Länderindex 2024 / Das Digitalranking der 16 Bundesländer

bitkom
Smart City Index 2024 / Digitalranking für Deutschlands Großstädte

bitkom
Bitkom-ifo-Digitalindex / Januar 2025: Digitalindex leicht verbessert

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Bitkom-Forderung nach der Bundestagswahl 2025: Deutschland braucht jetzt ein Digitalministerium https://www.datensicherheit.de/bitkom-forderung-nachgang-bundestagswahl-2025-deutschland-bedarf-akut-digitalministerium https://www.datensicherheit.de/bitkom-forderung-nachgang-bundestagswahl-2025-deutschland-bedarf-akut-digitalministerium#respond Fri, 28 Feb 2025 23:17:43 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=46436 Digitalpolitik muss in der kommenden Legislaturperiode zum Schwerpunkt werden

[datensicherheit.de, 01.03.2025] Zum Auftakt der Sondierungsgespräche zwischen der CDU/CSU und SPD nach der Bundestagswahl 2025 nimmt der Bitkom-Präsident, Dr. Ralf Wintergerst, Stellung: „Die kommenden vier Jahre sind für Deutschlands Zukunft entscheidend!“ Damit Deutschland aus der „demokratischen Mitte“ heraus dauerhaft regierungsfähig bleibe, müsse die neue Bundesregierung „liefern“ – d.h. „unter Beweis stellen, dass sie handlungsbereit und handlungsfähig ist, Herausforderungen und Probleme erkennt, angeht und löst – insbesondere im Digitalen“.

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Abbildung: Bitkom e.V.

Bitkom stellt Sofort-Programm „Der Digitalplan für die ersten 100 Tage“ vor

Neues Ministerium soll digitalpolitische Zuständigkeiten bündeln und Digitalpolitik effektiv vorantreibt

Digitalpolitik müsse in der kommenden Legislaturperiode zu einem Schwerpunkt werden – um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, die Sicherheit auch im Cyber-Raum zu verbessern, den Staat zu modernisieren und Deutschland zu einem wettbewerbsfähigen sowie digital souveränen Land zu machen.

Dr. Wintergerst betont: „Wir brauchen dafür ein echtes Digitalministerium, das digitalpolitische Zuständigkeiten bündelt und die Digitalpolitik effektiv vorantreibt!“ Dieses Ministerium sollte sich auf die zentralen Aufgaben und die Querschnittsthemen der Digitalpolitik konzentrieren und dürfe kein Anhängsel eines anderen Ressorts sein.

Dies sähen auch die Menschen in Deutschland so: 71 Prozent forderten demnach in einer Bitkom-Befragung die Schaffung eines eigenständigen Digitalministeriums. Weitere Punkte habe der Bitkom in einem Sofort-Programm – „Der Digitalplan für die ersten 100 Tage“ – zusammengefasst. Mit ihm könnte die neue Bundesregierung schnell starten und kurzfristig spürbare Erfolge erzielen.

Digitaler Infrastruktur sollte endlich umfängliches „überragendes öffentliches Interesse“ bescheinigt werden

Dr. Wintergerst führt hierzu aus: „Wir schlagen erstens die generelle Abschaffung der etwa 2.000 Schriftformerfordernisse im deutschen Recht per Generalklausel vor. Unsere weitgehend analoge Verwaltung zerrt nicht nur an den Nerven der Bürgerinnen und Bürger, sie ist auch ein echter Standortnachteil und Bremsklotz für die Wirtschaft!“ Zweitens müsse ein Regulierungsstopp ausgerufen und der Umsetzungsstau aktueller Vorhaben aufgelöst werden. Drittens sollte der digitalen Infrastruktur endlich ein umfängliches „überragendes öffentliches Interesse“ bescheinigt werden, um den Glasfaser- und Mobilfunkausbau abzuschließen.

Der Ausbau Deutschlands zum europäischen KI-Hotspot sollte ebenfalls auf der Agenda der neuen Bundesregierung stehen. Fünftens brauche es Superabschreibungen und Zuschüsse für Digitalinvestitionen im Rahmen eines digitalen Transformationsprogramms für die Wirtschaft. Das würde der digitalen Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen einen enormen Schub geben. „Und schließlich regen wir die Schaffung einer Bundeszentrale für digitale Bildung an, um digitale Kompetenzen in der Breite der Gesellschaft zu fördern. Gerade angesichts der steigenden Gefahr von Desinformation brauchen wir in Deutschland eine umfassende Stärkung der Medienkompetenz, die in der Schule beginnen muss und im Alter nicht aufhören darf.“

Deutschland und Europa stünden vor historischen Herausforderungen. Einen langen Aufschub bei der Regierungsbildung könnten sich Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und wir uns als Nation nicht leisten. „Bitkom und seine Mitgliedsunternehmen stehen bereit, die Digitalisierung in Deutschland voranzubringen und mit fachlichem und technischem Know-how zu unterstützen“, stellt Dr. Wintergerst in Aussicht.

Weitere Informationen zum Thema:

bitkom, Februar 2025
Publikation: Der Digitalplan für die ersten 100 Tage der neuen Legislatur

datensicherheit.de, 20.02.2025
Bundestagswahl 2025: eco fordert digitalpolitischen Neustart / eco vermisst bisher klare Digitalstrategie und Rechtssicherheit

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SiBa-App: Relaunch des Sicherheitsbarometers bei DsiN-Talk vorgestellt https://www.datensicherheit.de/siba-app-relaunch-sicherheitsbarometer-dsin-talk-vorgestellung https://www.datensicherheit.de/siba-app-relaunch-sicherheitsbarometer-dsin-talk-vorgestellung#respond Wed, 26 Feb 2025 23:12:01 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=46396 DsiN engagiert sich für Digitalen Selbstschutz im Alltag gegen Betrug im Netz

[datensicherheit.de, 27.02.2025] Die digitale Sicherheit der Verbraucher in Deutschland ist laut einer aktuellen Meldung des Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) offensichtlich arg gefährdet: „Laut ,DsiN-Sicherheitsindex’, einer repräsentativen Erhebung von Deutschland sicher im Netz e.V., hat sie 2024 einen neuen Tiefpunkt erreicht.“ Wie nun das Sicherheitswissen der Verbraucher gestärkt und zur Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen motiviert werden kann, war demnach Thema der jüngsten Auflage vom „DsiN-Talk“ am 25. Februar 2025.

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Foto: DsiN

„DsiN-Talk“ vom 25. Februar 2025 (v.r.n.l.): Isabelle Rosière, Lukas Hoof, Martin Meingast, Michaela Schröder u. Pierre du Bois

Diskussion über Digitalen Selbstschutz im Alltag

Pierre du Bois (Unternehmenssprecher, Kleinanzeigen), Lukas Hoof (Referent „Betrugspräventation und -bekämpfung“, Deutscher Sparkassen und Giroverband e.V.), Michaela Schröder (Leiterin des Geschäftsbereichs „Verbraucherpolitik“, Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.) und Martin Meingast (Projektleiter beim „DsiN-Sicherheitsbarometer“) stellten sich im Panel der Diskussion – unter der Moderation von DsiN-Geschäftsführerin Isabelle Rosière über Digitalen Selbstschutz im Alltag.

Im Rahmen dieses „DsiN-Talk“ sei auch der Relaunch des Sicherheitsbarometers vorgestellt: „Die sogenannte SiBa-App ist seit 2015 als kostenfreie App für ,Android’ und ,iOS’ verfügbar.“

Diese informiere regelmäßig über aktuelle Phishing-Wellen, verbreitete Schadsoftware, Kritische Sicherheitslücken und andere Bedrohungen der digitalen Sicherheit in verbreiteten Programmen und Diensten – und sei bisher rund 120.000-mal heruntergeladen worden.

DsiN möchte künftig noch mehr Menschen erreichen und über relevante IT-Sicherheitsrisiken im Alltag aufklären

Mit dem Relaunch dieser App möchte DsiN nach eigenen Angaben künftig noch mehr Menschen erreichen und über relevante IT-Sicherheitsrisiken im Alltag aufklären. Unter anderem könnten sich Nutzer der App auf diverse Neuerungen freuen: „Die Oberfläche der App wurde komplett überarbeitet und erneuert, wichtige Meldungen können nun als Lesezeichen gespeichert werden und dank Suchfunktion sind relevante Meldungen aus der Vergangenheit schnell auffindbar.“

Rosière erläutert: „Die ,SiBa’-App begleitet uns bei DsiN seit vielen Jahren. Seit ihrem Start konnten wir Tausende Menschen vor digitalen Sicherheitsrisiken warnen und erste Tipps für Schutz und Prävention anbieten. Unser Dank dafür gilt insbesondere den Partnern der App!“ Unterstützt werde diese von den DsiN-Mitgliedern Kleinanzeigen sowie dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband. Darüber hinaus seien das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI), das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sowie das Bundeskriminalamt (BKA) Partner dieses Angebots.

DsiN-Vorstandsmitglied du Bois ergänzt: „Wer sich im Alltag sicher im Internet bewegen will, muss gut informiert sein. Mit dem Relaunch der ,SiBa’-App möchten wir IT-Sicherheitswissen noch einfacher zugänglich machen und Menschen niedrigschwellig über für sie relevante Sicherheitsrisiken aufklären.“ Die neue SiBa-App sei dafür ab sofort in allen gängigen App-Stores als kostenloser Download erhältlich.

Weitere Informationen zum Thema:

Deutschland sicher im Netz auf YouTube, 25.02.2025
DsiN-Talk: Digitaler Selbstschutz im Alltag

DsiN Deutschland sicher im Netz, 22.02.2025
In eigener Sache: Die neue SiBa-App

DsiN Deutschland sicher im Netz, 06.02.2025
SiBa-App: Das DsiN-Sicherheitsbarometer / Die SiBa-App informiert Verbraucher:innen über für sie tatsächlich relevante Bedrohungen der digitalen Sicherheit

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Neue Maßstäbe für dynamische Planungssicherheit: Digital Zwillinge und Daten-Streaming https://www.datensicherheit.de/neu-massstaebe-dynamik-planungssicherheit-digital-zwillinge-daten-streaming https://www.datensicherheit.de/neu-massstaebe-dynamik-planungssicherheit-digital-zwillinge-daten-streaming#respond Mon, 24 Feb 2025 23:28:25 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=46355 Digitale Zwillinge bilden Objekte oder Prozesse in einer virtuellen Umgebung ab und nutzten umfangreiche Echtzeitdaten zur realistischen Simulation

[datensicherheit.de, 25.02.2025] Sogenannte Digitale Zwillinge (Digital Twins) haben bisher vor allem im Zuge der Digitalen Transformation der Fertigungsindustrie eine zentrale Rolle gespielt. „Mittlerweile kommen sie auch in vielen anderen Branchen zum Einsatz. Dabei ist das zugrunde liegende Prinzip immer das gleiche“, kommentiert Roger Illing, „Vice President Sales CEMEA“ bei Confluent. Digitale Zwillinge bildeten physische Objekte oder Prozesse in einer virtuellen Umgebung ab und nutzten umfangreiche Echtzeitdaten, um deren Verhalten so realistisch wie möglich zu simulieren. Diese Technologie habe inzwischen bedeutende Fortschritte gemacht und gehe mittlerweile weit über die ursprünglichen Anwendungen im Produktionsumfeld hinaus. „Aber egal in welchem Umfeld die Technologie genutzt wird, eins bleibt immer gleich: Um das Verhalten der abgebildeten Objekte oder Prozesse so realistisch wie möglich zu simulieren, sind kontinuierliche Echtzeitdaten nötig.“

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Foto: Confluent

Roger Illing: Die Kombination aus Echtzeitdaten und digitaler Modellierung ist ein zentraler Treiber für die Digitale Transformation und ebnet den Weg für innovative Lösungen in einer Vielzahl an Branchen

Daten-Streaming bildet Änderungen in der realen Welt sofort in den digitalen Modellen ab

Hierfür komme nun Daten-Streaming ins Spiel, da es die Informationen in Echtzeit aus unterschiedlichen Quellen wie Sensoren, Betriebssystemen und IoT-Geräten integrieren könne. „So entsteht ein stets aktuelles, dynamisches Bild physischer Systeme.“

Im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden wie der Batch-Verarbeitung stünden mit Daten-Streaming die Änderungen in der realen Welt allerdings sofort in den digitalen Modellen zur Verfügung.

Kombination Digitaler Zwillinge mit Daten-Streaming erlaubt es nun, Prozesse in Echtzeit zu überwachen und zu optimieren

Erst die Kombination Digitaler Zwillinge mit Daten-Streaming erlaube es, Prozesse in Echtzeit zu überwachen und zu optimieren. Mit Hilfe der kontinuierlich aktuellen Information ließen sich Abweichungen frühzeitig erkennen und präventive Maßnahmen ergreifen. „Das senkt Ausfallzeiten, steigert die Effizienz und macht Prozesse klar nachvollziehbar.“

Illing führt aus: „Ein Beispiel dafür ist die Öl- und Gasindustrie, in der ,Digital Twins’ zur Fernüberwachung von Anlagen dienen. Mittels Daten-Streaming können Betreiber die Risiken auf Offshore-Ölplattformen kontinuierlich überwachen, ohne dass Techniker vor Ort sein müssen.“

Auch für das Gesundheitswesen und im Einzelhandel bieten Digitale Zwillinge bedeutende Vorteile

Die Kombination Digitaler Zwillinge mit Daten-Streaming eröffne darüber hinaus auch neue Möglichkeiten für das Gesundheitswesen: „Hier können personalisierte ,Digital Twins’ entwickelt werden, die Behandlungen auf digitaler Ebene testen, bevor sie an Patienten angewendet werden.“ Die Kombination von KI und Echtzeitdaten ermögliche damit personalisierte Medizin, „die Behandlungen effizienter und sicherer macht“.

Auch im Einzelhandel erschlössen Digitale Zwillinge großes Potenzial: „Sie analysieren Echtzeitdaten zu Kundenbewegungen und Lagerbeständen, um Ladengestaltung und Ressourcennutzung effizienter zu gestalten.“ Dies steigere nicht nur den Umsatz, sondern verbessere auch die Kundenzufriedenheit.

Tour de France u.a. – auch bei Großveranstaltungen hate sich diese digitale Technologie bereits bewährt

Auch bei Großveranstaltungen wie Musikfestivals oder Sportereignissen habe sich diese Technologie bereits bewährt. Durch die Bündelung von Datenströmen – etwa zur Bewegung von Menschenmassen, der Platzierung von Rettungsdiensten und Ticketverkäufen – auf einer zentralen Plattform könnten Organisatoren potenzielle Probleme frühzeitig identifizieren und beheben. Diese Echtzeitintegration ermögliche es, Sicherheits- und Betriebsabläufe effizient zu koordinieren.

„Ein anschauliches Beispiel dafür ist die ,Tour de France’“, so Illing. Das sportliche Großereignis werde vom Londoner Technologie-Startup TwinLabs in Zusammenarbeit mit Confluent mit Digital-Twin-Technologie unterstützt. TwinLabs analysiere dabei Echtzeitdaten von Fahrradsensoren und GPS-Trackern, um Anomalien wie fehlerhafte Geschwindigkeitsmessungen automatisch zu erkennen und auszufiltern. „Das liefert fundierte Entscheidungsgrundlagen für logistische Abläufe.“ Diese Zusammenarbeit zeige, wie sich Digitale Zwillinge und Daten-Streaming in der Praxis ergänzten.

Daten-Streaming erst macht Digitale Zwillinge zur leistungsstarken Technologie

Solche Beispiele zeigten, dass Daten-Streaming Digitale Zwillinge zu einer leistungsstarken Technologie mache, welche Unternehmen „bei der Optimierung von Prozessen und der frühzeitigen Fehlererkennung unterstützt“. Durch Echtzeitdaten blieben sie immer auf dem neuesten Stand und böten klare Vorteile gegenüber statischen Modellen.

Allerdings bringe die Integration von Daten-Streaming auch Herausforderungen mit sich: „Die Verarbeitung großer Datenmengen erfordert skalierbare IT-Infrastrukturen und robuste Systeme, die mit unvollständigen oder fehlerhaften Daten umgehen können, ohne die Effizienz zu beeinträchtigen.“

Daten-Streaming steigert Flexibilität und Leistungsfähigkeit Digitaler Zwillinge erheblich

Trotz dieser Herausforderungen zeigten Entwicklungen wie die Kooperation von Confluent und TwinLabs.ai, dass Daten-Streaming die Flexibilität und Leistungsfähigkeit Digitaler Zwillinge erheblich steigere. Fortschritte in der Technologie reduzierten zudem die Einstiegshürden und ermöglichten mittlerweile auch kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) den Zugang zu diesen Innovationen.

Illings Fazit: „Während ,Digital Twins’ ursprünglich vor allem in der Fertigungsindustrie eingesetzt wurden, zeigt ihr Potenzial mittlerweile in unterschiedlichsten Bereichen Wirkung. Die Kombination aus Echtzeitdaten und digitaler Modellierung ist ein zentraler Treiber für die Digitale Transformation und ebnet den Weg für innovative Lösungen in einer Vielzahl an Branchen.“

Weitere Informationen zum Thema:

CONFLUENT
Der Data Streaming Report 2024 ist da!

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