Aktuelles, Experten, Veranstaltungen - geschrieben von dp am Montag, März 25, 2019 20:08 - noch keine Kommentare
Sicherheit versus Freiheit: Gesprächsabend am 1. April 2019
Medizinethikerin und Science-Fiction-Autor diskutieren über sicherheitsrelevante Forschung
[datensicherheit.de, 25.03.2019] Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) laden gemeinsam zu einem Gesprächsabend am 1. April 2019 in Berlin ein, um zu diskutieren, wer die Verantwortung trägt, wenn bahnbrechende Forschungsergebnisse unbeabsichtigte schädliche Folgen haben. Erörtert werden soll, ob die eigenverantwortliche Beschränkung der Wissenschaftler in solchen Fällen ausreicht oder die verfassungsrechtlich geschützte Wissenschaftsfreiheit weiter eingeschränkt werden sollte.
Juniorprofessorin und Science-Fiction-Autor im Gespräch
Der Diskussion stellen sich demnach die Greifswalder Juniorprofessorin Sabine Salloch und der Science-Fiction-Autor Andreas Brandhorst am 1. April 2019 in Berlin:
„Sicherheit statt Freiheit? Forschung zwischen Erkenntnisgewinn und Risikosteigerung“
Gesprächsabend des Gemeinsamen Ausschusses zum Umgang mit sicherheitsrelevanter Forschung von DFG und Leopoldina, moderiert von der Wissenschaftsjournalistin Verena Gonsch
Montag, 1. April 2019, 18.00 bis 20.00 Uhr
Hörsaalruine Charité, Virchowweg 16, 10117 Berlin
Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei – die Veranstalter bitten um Anmeldung.
Theoretische und methodologische Aspekte empirisch-ethischer Forschung…
Die promovierte Medizinerin und Philosophin Dr. Dr. Sabine Salloch leitet seit 2016 als Juniorprofessorin das Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Universitätsmedizin Greifswald.
Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen ethische Fragen am Lebensende, theoretische und methodologische Aspekte empirisch-ethischer Forschung sowie Professionalität und Interprofessionalität im Gesundheitswesen. Sie ist zudem Mitglied der „Zentralen Ethikkommission bei der Bundesärztekammer“ und der „Zentralen Ethik-Kommission für Stammzellenforschung“.
Risiken der Forschung zu Künstlicher Intelligenz und Humangenetik
Andreas Brandhorst, Jahrgang 1956, hat bereits als 18-Jähriger seine ersten Romane veröffentlichte. Er lebt und schreibt in Nordhorn an der niederländischen Grenze.
Seine Bestseller „Das Erwachen“ und „Ewiges Leben“ thematisieren die Risiken der Forschung zu Künstlicher Intelligenz und Humangenetik.
Verantwortungsvoller Umgang mit sicherheitsrelevanter Forschung
Nach Angaben der Leopoldina ist der sogenannte Gemeinsame Ausschuss zum Umgang mit sicherheitsrelevanter Forschung ein gemeinsam mit der DFG eingerichtetes Gremium, welches das Bewusstsein für die doppelte Verwendbarkeit (Dual Use) von Forschungsergebnissen, den verantwortungsvollen Umgang mit sicherheitsrelevanter Forschung und die diesbezügliche Selbstregulierung der Wissenschaften nachhaltig stärken soll.
Dieser Ausschuss unterstützt die Umsetzung der entsprechenden Empfehlungen von DFG und Leopoldina zu Fragen der „Wissenschaftsfreiheit und Wissenschaftsverantwortung“. Hierzu gehörten insbesondere die Etablierung und Arbeit von lokalen Kommissionen für Ethik sicherheitsrelevanter Forschung an den deutschen Forschungsinstitutionen.
Weitere Informationen zum Thema:
Leopoldina Nationale Akademie der Wissenschaften
ANMELDUNG / Sicherheit statt Freiheit? Forschung zwischen Erkenntnisgewinn und Risikosteigerung
WISSENSCHAFTSFREIHEIT.DE
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