Aktuelles, Branche - geschrieben von dp am Dienstag, Oktober 24, 2023 21:40 - noch keine Kommentare
Quishing: Zunahme von QR-Code-Phishing
Sicherheitsforscher von Check Point warnen vor neuer Art von Phishing-Angriffen
[datensicherheit.de, 24.10,2023] Die Check Point® Software Technologies Ltd. warnt in einer Stellungnahme vor einer neue Variante des Phishings – vor sogenanntem Quishing (QR-Code-Phishing). Eigentlich harmlose QR-Codes eignen sich demnach hervorragend, um bösartige Absichten zu verschleiern: „Hinter einem üblichen QR-Code-Bild kann sich ein schädlicher Link verbergen, was kaum ersichtlich ist.“ Da Anwender daran gewöhnt seien, QR-Codes zu scannen, werde ein solcher Code in einer E-Mail oft nicht als Bedrohung erkannt.
QR-Code-Phishing, um Zugangsdaten zu stehlen
Aus diesem Grund raten die Sicherheitsforscher, „sehr genau auf den Absender zu achten, wenn eine E-Mail einen QR-Code enthält“. Im Zweifelsfall sollte man lieber die jeweilige Website direkt aufrufen.
Bei einem entdeckten Angriff hätten die Hacker einen QR-Code erstellt, „der zu einer Seite führt, auf der Anmeldeinformationen gesammelt werden“. Der angebliche Grund sei, dass die Microsoft-Multi-Faktor-Authentifizierung ablaufe und man sich deshalb erneut authentifizieren solle.
Entgegen der Behauptung des Textes, von Microsoft Security zu stammen, gehöre die Absenderadresse einer anderen Quelle. „Sobald der Benutzer den QR-Code scannt, wird er auf eine Seite geleitet, die wie die Website von Microsoft aussieht, aber in Wirklichkeit nur dazu dient, seine Zugangsdaten zu stehlen.“
Bekämpfung von QR-Code-Phishing-Angriffen als Herausforderung
Der Angriff funktioniert laut Check Point folgendermaßen: „Ein Bild mit dem Text wird erstellt, um einige Sprachanalyse-Tools zu umgehen.“ Als Gegenmaßnahme komme oft eine optische Zeichenerkennung (OCR) zum Einsatz (OCR wandelt Bilder in Text um, um ihn lesbar zu machen).
Die Hacker hätten jedoch eine andere Möglichkeit gefunden, dies zu umgehen, nämlich einen QR-Code. Diese Angriffe zu bekämpfen, sei komplizierter. Die OCR müsse in eine Funktion zur QR-Code-Erkennung integriert, in die URL übersetzt und durch URL-Analysetools analysiert werden.
Man könne zwar nicht immer wissen, in welche Richtung die Hacker als nächstes gehen werden. Allerdings verfügten die Verteidiger über grundlegende Werkzeuge, um diese zu bekämpfen, wie die Befolgung des Inline-Verschlüsselungsverfahrens sowie das Umhüllen von URLs und Emulations-Tools oder die Öffnungsverschlüsselung.
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