Aktuelles, Branche, Studien - geschrieben von cp am Dienstag, September 13, 2011 21:58 - noch keine Kommentare
Mangelnde Verschlüsselung von Daten auf mobilen Geräten: Selbst IT-Professionals handeln fahrlässig
Studie des Storage-Security-Spezialisten Origin Storage deckt Schwächen beim Umgang mit Daten auf mobilen Geräten auf
[datensicherheit.de, 13.09.2011] Kaum eine Woche vergeht, in der nicht wieder einmal über den Verlust sensibler Daten bei einem Unternehmen oder einer Behörde berichtet wird. Dies sei keine Überraschung, so eine Studie von Origin Storage:
Der Hersteller habe in den vergangenen Monaten dazu rund 1.100 IT-Professionals mit dem Arbeitsschwerpunkt IT-Security befragt, unter anderem im Umfeld der englischen Fachmesse „Infosecurity Europe“. Demnach transportierten 41 Prozent der befragten IT-Spezialisten zumindest gelegentlich auch sensible Daten auf mobilen Geräten wie Notebooks völlig unverschlüsselt. Bei 37 Prozent seien sogar nahezu alle Daten auf dem jeweiligen Gerät nicht vor unbefugtem Zugriff gesichert – es handele sich also nicht um einige wenige Ausnahmen oder einzelne Dateien. Immerhin 19 Prozent der im Rahmen der Studie Befragten hätten in ihrem Unternehmen bereits eine Datenpanne durch den Verlust eines Geräts oder eines Datenträgers erlebt. In rund der Hälfte dieser Fälle sei das jeweilige Speichermedium nicht verschlüsselt gewesen.
Es sei schon etwas überraschend, dass selbst ausgewiesene Profis offenbar sehr sorglos mit sensiblen Daten umgingen, kommentiert Konstantin Fröse, „Divisional Director“ von Origin Storage Ltd. Sobald Daten auf Notebooks, USB-Sticks, externen Festplatten oder CD-ROMs das geschützte Firmennetzwerk verließen, bestehe immer die Gefahr, dass die Informationen durch Verlust oder Diebstahl in falsche Hände gerieten. Man könne dazu nur dazu raten, geeignete Verschlüsselungslösungen einzusetzen, die der Bedeutung der jeweiligen Daten auch angemessen sind. Eine einfache Softwareverschlüsselung etwa, die beim Schutz privater Fotos gute Dienste leisten mag, sei für Unternehmensdaten in der Regel unangebracht, da sie von Cyber-Kriminellen zu leicht geknackt werden könne.
Anhaltspunkte bei der Auswahl von Verschlüsselungstechnologien, die mittlerweile beispielsweise auch in Form von komplett hardwareschlüsselten Festplatten (extern/USB und als Nachrüstlösung für Notebooks) verfügbar seien, könnten Zertifizierungen wie der „Federal Information Processing Standard“ (FIPS) geben. Dieser Standard werde durch US-Behörden festgelegt und international bei der Auswahl von Verschlüsselungsprodukten berücksichtigt.
Aktuelles, Experten - Apr. 3, 2025 16:53 - noch keine Kommentare
Litfaßsäule 4.0: Resiliente Krisenkommunikation in Darmstadt
weitere Beiträge in Experten
- 14. Deutscher Seniorentag 2025: DsiN-Forderung nach Stärkung Digitaler Teilhabe
- Nur 1 von 10 Unternehmen wähnt sich in KI-Fragen als Vorreiter
- Dringender Branchenappell zum Glasfaser- und Mobilfunkausbau an Digitalministerkonferenz
- Wahrung der Grundrechte im Fokus: 109. DSK beschließt Forderungen an künftige Bundesregierung
- BGH-Urteil zu Meta-Datenschutzverstoß: Verbraucherzentrale Bundesverband gewinnt Verfahren
Aktuelles, Branche, Veranstaltungen - Apr. 3, 2025 15:05 - noch keine Kommentare
Web-Seminar am 10. April 2025: NIS-2 als Teil eines integrierten Managementsystems
weitere Beiträge in Branche
- Digitale Souveränität Europas: IT-Sicherheit „Made in EU“ als Basis
- Google Play Store: Hunderte bösartige Apps aufgespürt
- Nur 4 Länder verbesserten sich 2024: Europas Datenschutz weiter im Krisenmodus
- Cyberresilienz: Empfehlungen für die Entscheiderebene
- PCI DSS 4.0: Datensicherheit stärken mit Phishing-resistenter MFA
Branche, Umfragen - Dez. 21, 2020 21:46 - noch keine Kommentare
Threat Hunting: Bedeutung und Wertschätzung steigt
weitere Beiträge in Service
- Umfrage: 71 Prozent der IT-Entscheidungsträger besorgt über Mehrfachnutzung von Passwörtern
- Fast die Hälfte der Unternehmen ohne geeignete Sicherheitsrichtlinien für Remote-Arbeit
- Umfrage: Bedeutung der Konsolidierung von IT-Sicherheitslösungen
- TeleTrusT-Umfrage: „IT-Sicherheit im Home Office“
- Cybersicherheit: SANS-Studie zu Frauen in Führungspositionen
Kommentieren