Aktuelles, Experten - geschrieben von dp am Dienstag, Oktober 4, 2022 13:52 - noch keine Kommentare
EU-US Privacy Shield: Nachfolgeabkommen soll laut eco Rechtssicherheit bringen
Der eco-Vorstandsvorsitzende warnt, dass die Zeit davonläuft
[datensicherheit.de, 04.10.2022] Laut einer Stellungnahme des eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. vom 30. September 2022 könnte nun – sechs Monate nach Ankündigung einer neuen transatlantischen Vereinbarung für den rechtssicheren Transfer personenbezogener Daten – das Nachfolgeabkommen des „EU-US Privacy Shield“ jetzt endlich kommen: Die Einigung zum „Trans-Atlantic Data Privacy Framework“ soll demnach in der ersten Oktober-Woche vorgestellt werden.

Bild: eco
Oliver Süme fordert zwingend eine langfristige Lösung für die rechtssichere Übertragung personenbezogener Daten aus der EU in die USA
eco: Rechtssicherer Datenaustausch auf internationaler Ebene Basis datengetriebener Geschäftsmodelle
„Nach den zuletzt gescheiterten Versuchen zur Vereinbarung eines Nachfolgeabkommens zum ,EU-US Privacy Shield’ muss nun endlich Bewegung in die Sache kommen“, fordert der eco-Vorstandsvorsitzende, Oliver Süme. Er erläutert: „Die Zeit läuft uns davon, denn die ,Standardvertragsklauseln’, auf die sich Unternehmen seit dem Wegfall des ,EU-US Privacy Shields’ stützen müssen, sind oftmals mit großer Rechtsunsicherheit verbunden.“ Viele Unternehmen müssten im schlechtesten Fall mit Bußgeldern und Übertragungsverboten rechnen, wenn sie personenbezogene Daten ohne ausreichende Rechtsgrundlage aus der EU in die USA transferieren.
Für die deutsche Wirtschaft, insbesondere für viele kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), sei ein rechtssicherer Datenaustausch auf internationaler Ebene jedoch die „Basis ihrer datengetriebenen Geschäftsmodelle und damit ein wichtiger Baustein für eine gelingende Digitale Transformation“. Süme betont: „Wir brauchen deshalb zwingend eine langfristige Lösung für die rechtssichere Übertragung personenbezogener Daten aus der EU in die USA, die den Anforderungen der Vorgaben des Europäischen Gerichtshofs Rechnung trägt.“
eco setzt sich seit Jahren für Stärkung einer synchronisierten transatlantischen Lösung für den Datenschutz ein
Der eco setzt sich nach eigenen Angaben seit Jahren für die Stärkung einer synchronisierten transatlantischen Lösung für den Datenschutz ein. Am 5. Oktober 2022 veranstaltet demnach der American Council on Germany ein „Breakfast Briefing“ mit dem eco-Vorstandsvorsitzenden, zugleich Leiter der Arbeitsgruppe „Datenschutz“ bei EuroISPA, und eco-Geschäftsführer Alexander Rabe, zugleich Mit-Initiator der „Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen in Deutschland“.
In Kooperation mit dem US-Partnerverband i2coalition werde eco außerdem am 6. Oktober 2022 in Washington D.C. erneut einen „Transatlantic Dialogue“ durchführen – zum Thema: „Diverse Stakeholder Considerations Around The Future of the Trans-Atlantic Data Privacy Framework“.
Weitere Informationen zum Thema:
eco VERBAND DER INTERNETWIRTSCHAFT
Reawakening Digital Trade: Diverse Stakeholder Considerations Around The Future of the Trans-Atlantic Data Privacy Framework
Aktuelles, Experten, Studien - Apr. 1, 2025 13:23 - noch keine Kommentare
14. Deutscher Seniorentag 2025: DsiN-Forderung nach Stärkung Digitaler Teilhabe
weitere Beiträge in Experten
- Nur 1 von 10 Unternehmen wähnt sich in KI-Fragen als Vorreiter
- Dringender Branchenappell zum Glasfaser- und Mobilfunkausbau an Digitalministerkonferenz
- Wahrung der Grundrechte im Fokus: 109. DSK beschließt Forderungen an künftige Bundesregierung
- BGH-Urteil zu Meta-Datenschutzverstoß: Verbraucherzentrale Bundesverband gewinnt Verfahren
- World Backup Day 2025: Regelmäßige Datensicherung laut BSI unverzichtbar
Aktuelles, Branche, Studien - Apr. 1, 2025 13:39 - noch keine Kommentare
Nur 4 Länder verbesserten sich 2024: Europas Datenschutz weiter im Krisenmodus
weitere Beiträge in Branche
- Cyberresilienz: Empfehlungen für die Entscheiderebene
- PCI DSS 4.0: Datensicherheit stärken mit Phishing-resistenter MFA
- World Backup Day 2025 als Anlass für Überlegungen zu einer resilienten Datenschutzstrategie
- ICS/OT Cybersecurity Budget Report 2025: Über 50 Prozent der Befragten fühlen sich bedroht
- Threat to water supply from cyber attacks still underestimated
Branche, Umfragen - Dez. 21, 2020 21:46 - noch keine Kommentare
Threat Hunting: Bedeutung und Wertschätzung steigt
weitere Beiträge in Service
- Umfrage: 71 Prozent der IT-Entscheidungsträger besorgt über Mehrfachnutzung von Passwörtern
- Fast die Hälfte der Unternehmen ohne geeignete Sicherheitsrichtlinien für Remote-Arbeit
- Umfrage: Bedeutung der Konsolidierung von IT-Sicherheitslösungen
- TeleTrusT-Umfrage: „IT-Sicherheit im Home Office“
- Cybersicherheit: SANS-Studie zu Frauen in Führungspositionen
Kommentieren