Aktuelles, Branche, Gastbeiträge - geschrieben von cp am Montag, März 24, 2025 13:50 - noch keine Kommentare
KI-Bildmanipulation per Chateingabe: Google Gemini 2.0 Flash Experimental
Nur eine unabhängige Prüfung von KI-Modellen sorgt für Sicherheit
Ein Kommentar von unserem Gastautor Yunus Bulut, Managing Director von Validaitor
„Google hat mit der Einführung seines neuen KI-Tools ‚Gemini 2.0 Flash Experimental‘ in der Entwickleroberfläche AI Studio einen bedeutenden Schritt in der Bildbearbeitung gemacht. Erstmals können Nutzer KI-generierte Bilder durch einfache Texteingaben nachbearbeiten, bestehende Bilder hochladen, künstlich erzeugte Objekte mit realen kombinieren und diese einfach und schnell nur durch Textbefehle verändern und selbst Wasserzeichen entfernen.
Diese bisher nie dagewesene Einfachheit in der Bedienung kann jedoch auch die Tore für eine massenhafte Erstellung von manipuliertem Bildmaterial öffnen, die von bösartigen Akteuren für Fehlinformationskampagnen und andere kriminelle Handlungen wie Betrug oder Rufschädigung missbraucht werden.
Die zunehmenden Fähigkeiten generativer KI sind bemerkenswert, doch sie bergen erhebliche Risiken. Deepfakes, voreingenommener Output gegenüber bestimmten Bevölkerungsgruppen und der Missbrauch urheberrechtlich geschützter Inhalte sind besonders besorgniserregend. Deshalb ist eine umfassende Prüfung von KI-Modellen auf Sicherheit, Halluzinationen, Toxizität, Vorurteile sowie die Einhaltung der Urheberrechtsgesetze entscheidend, um die Fähigkeiten von KI-Modellen zu verbessern, während gleichzeitig ihre Sicherheit gewährleistet wird. Unsere umfangreiche Erfahrung in der Prüfung von KI-Systemen zeigt, dass fast alle Modelle inhärente Mängel aufweisen. Um das Vertrauen in diese KI-Modelle zu erhalten, ist daher eine externe Prüfung durch Dritte unerlässlich.
Unabhängige KI-Bewerter spielen eine entscheidende Rolle für das reibungslose Funktionieren der Branche. Denn ohne eine solche Aufsicht besteht die Gefahr, dass die Dominanz der Technologiegiganten zur Verbreitung fehlerhafter KI-Modelle führt, was potenziell zu weit verbreitetem Missbrauch und ethischen Verstößen führen kann.“
Yunus Bulut ist KI-Forscher, KI-Praktiker und mehrfacher Gründer von daten-wissenschaftlichen Technologieunternehmen. Als Mitgründer und CEO von Validaitor ist es sein Ziel, vertrauenswürdige und verantwortungsvolle KI-Nutzung zu unterstützen, indem er KI-Anwendungen testet, zerlegt und repariert. Bulut hält Master-Abschlüsse für Wirtschaftswissenschaften und Computerwissenschaften. Seit dem Jahr 2020 beschäftigt sich Bulut am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit der Sicherheit von KI-Modellen, mit Angriffsmethoden gegen Maschinelles Lernen (Adversarial Machine Learning) sowie mit Robustheit und Vertrauenswürdigkeit von KI. Daraus entstand im Jahr 2022 die Firma Validaitor als Spin-off des KIT.
Aktuelles, Experten - März 26, 2025 12:17 - noch keine Kommentare
Identify Me: BKA meldet weiteren Fahndungserfolg der Kampagne
weitere Beiträge in Experten
- AUDITOR: Erste DSGVO-Zertifizierung speziell für Cloud-Dienste
- Online-Dating und Neugier: 61 Prozent der Nutzer recherchieren zu Profilen
- KI-Bildmanipulation per Chateingabe: Google Gemini 2.0 Flash Experimental
- Entscheiderverantwortung: Führungsetage muss sich an neue regulatorische Rechenschaftspflicht anpassen
- DsiN-Forderung: Digitale Kompetenzen und Verbraucherschutz in den Koalitionsvertrag
Aktuelles, Branche, Studien - März 26, 2025 12:02 - noch keine Kommentare
2024/2025: A cyber attack on companies every 14 seconds
weitere Beiträge in Branche
- 2024/2025: Alle 14 Sekunden ein Cyber-Angriff auf Unternehmen
- Cybersecurity wird zur Pflicht: EU-Regularien setzen neue Maßstäbe in Europa
- Vorsicht Vishing: Zahl der Voice-Phishing-Angriffe steigt stark an
- Paradigmenwechsel: Integration Künstlicher Intelligenz direkt am Edge
- Colt: Test zur quantengesicherten Verschlüsselung im optischen Netz abgeschlossen
Branche, Umfragen - Dez. 21, 2020 21:46 - noch keine Kommentare
Threat Hunting: Bedeutung und Wertschätzung steigt
weitere Beiträge in Service
- Umfrage: 71 Prozent der IT-Entscheidungsträger besorgt über Mehrfachnutzung von Passwörtern
- Fast die Hälfte der Unternehmen ohne geeignete Sicherheitsrichtlinien für Remote-Arbeit
- Umfrage: Bedeutung der Konsolidierung von IT-Sicherheitslösungen
- TeleTrusT-Umfrage: „IT-Sicherheit im Home Office“
- Cybersicherheit: SANS-Studie zu Frauen in Führungspositionen
Kommentieren