Aktuelles, Experten, Studien - geschrieben von dp am Mittwoch, August 3, 2016 18:36 - noch keine Kommentare
Berlin Group: Neues Arbeitspapier zu Privatsphäre- und Sicherheitsaspekten bei VoIP
Ergebnis der Treffen der International Working Group on Data Protection in Telecommunications (IWGDPT)
[datensicherheit.de, 03.08.2016] In einer Mitteilung der Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, Maja Smoltczyk, wird auf die Verabschiedung eines Arbeitspapiers zu Privatsphäre- und Sicherheitsaspekten bei Internettelefonie (Voice over IP – VoIP) und ähnlichen Kommunikationstechnologien, wie z.B. „Instant Messaging“ und Video-Telefoniediensten, eingegangen: Die von ihr geleitete Internationale Arbeitsgruppe zum Datenschutz in der Telekommunikation war zu ihrer 59. Sitzung am 24. und 25. April 2016 in Oslo (Norwegen) zusammengekommen.
Empfehlungen betreffen alle Arten von Multimedia-Angeboten
Dieses Arbeitspapier enthalte Empfehlungen zur Verbesserung des Schutzes der Privatsphäre und der Datensicherheit bei diesen Diensten für alle relevanten Akteure – Gesetzgeber und Regulierungsbehörden, VoIP-Anbieter, Softwareentwickler, Hardwarehersteller und Nutzer.
Die Empfehlungen betreffen demnach „alle Arten von Multimedia-Angeboten“ sowohl traditioneller Telekommunikationsanbieter als auch von sogenannten „over-the-top“-Anbietern.
Herausforderungen für Privatsphäre und Datensicherheit
Das neue Arbeitspapier „Aktualisierung zu Privatsphäre- und Sicherheitsaspekten bei Internettelefonie (Voice over IP – VoIP) und ähnlichen Kommunikationstechnologien“ ergänze die in einer früheren Veröffentlichung enthaltenen Empfehlungen – vor zehn Jahren habe die Arbeitsgruppe ein Arbeitspapier zu Internettelefonie-Anwendungen veröffentlicht, in dem die Herausforderungen durch solche Anwendungen für die Privatsphäre und die Datensicherheit untersucht worden seien. Seitdem habe die Internet-Telefonie weitverbreitete Anwendung in Organisationen und bei Endnutzern gefunden.
Die erneute Bewertung sei durch verschiedene Entwicklungen in der Zwischenzeit motiviert worden, einschließlich der Enthüllungen von Edward Snowden über das Ausmaß des Zugriffs von Sicherheitsbehörden und Geheimdiensten auf Internetdienste, Fortschritte bei den Standardisierungsprozessen und die Entwicklung von Mobilfunktechnologien sowie WiFi-Netzwerken mit großer Bandbreite.
Weitere Informationen zum Thema:
Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
International Working Group on Data Protection in Telecommunications (IWGDPT)
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