Aktuelles, Branche, Studien - geschrieben von dp am Donnerstag, Dezember 18, 2014 23:06 - noch keine Kommentare
Veraltete Sicherheitsstandards für Megatrends gefährden Fortschritt
TÜV Rheinland plädiert für Nutzung des Internets der Dinge und der Industrie 4.0 auf Basis von Informationssicherheit „made in Germany“
[datensicherheit.de, 18.12.2014] Betrachtet man etwa die Vision des Internets der Dinge (IoT), so bleibt festzustellen, dass Sicherheitsstandards der technologischen Entwicklung hinterherhinken – ob für Komfortdienste im Auto, intelligente Überwachungssysteme, kluge Thermostate und clevere Lichtanlagen oder vernetzte Produktionsanlagen. U.a. zu dieser Einschätzung kommen Olaf Siemens, „Global Vice President Information Security“ bei TÜV Rheinland, und Björn Haan, Geschäftsführer der TÜV Rheinland i-sec, bei ihrer Prognose zum Thema „Cyber Security Trends 2015“.
Belastbare Sicherheitsstandards zu gegenwärtigen Bedrohungsszenarien
Die Standards zur Sicherheit von Informationen, Daten und Privatsphäre würden der technologischen Entwicklung des IoT und der Bedrohungslage durch Cyber-Angriffe noch sträflich hinterherhinken, mahnt Olaf Siemens. Deutschland zu einem Schlüsselmarkt für das „Smart Home“ zu entwickeln, wird aus seiner Sicht nur dann Erfolg haben, wenn es gelingt, den gegenwärtigen Bedrohungsszenarien belastbare Sicherheitsstandards und Prüfverfahren für Netzwerke, Mobile Devices und Software entgegenzusetzen und aufzuerlegen. Nicht behobene Schwachstellen würden Auswirkungen ganz anderer Dimension haben, so seine warnende Einschätzung.
Die Revolution klopft an – aber niemand macht auf!
So seien auch hinsichtlich der „Industrie 4.0“ wesentliche Sicherheitsfragen noch ungeklärt. Dies sei einer der zentralen Gründe für die Zurückhaltung des deutschen Mittelstands, sich auf den wichtigsten Transformationsprozess dieses Jahrzehnts einzulassen.
Die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland hänge davon ab, ob man mit der „Industriellen Revolution 4.0“ Schritt halten kann. Das werde allerdings nur gelingen, wenn man das Vertrauen in die Cyber-Sicherheit von Grundlagentechnologien wie dem IoT und der „Cloud“ weiter stärkt – und zwar auf der Grundlage von Informationssicherheit „made in Germany“, betont Björn Haan.
Weitere Informationen zum Thema:
TÜV Rheinland, 18.12.2014
Das sind die 7 Cyber Security-Trends für 2015
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