Aktuelles - Sonntag, Mai 10, 2026 0:07 - noch keine Kommentare
CallPhantom-App-Betrug im Play Store: Millionen Nutzern erfundene Anrufdaten kostenpflichtig angeboten
Neue „Android“-Betrugsmasche verspricht per App aus dem „Google Play Store“ Zugriff auf Anruflisten, SMS-Verläufe und „WhatsApp“-Anrufe beliebiger Telefonnummern
[datensicherheit.de, 10.05.2026] Es gibt dubiose Apps, welche mit dem Versprechen beworben werden, den Anrufverlauf fremder Telefonnummern anzuzeigen, indes aber derzeit Millionen Nutzer in eine Kostenfalle locken. Sicherheitsexperten des europäischen IT-Sicherheitsherstellers ESET warnen in ihrer aktuellen Stellungnahme vor einer neuen Betrugsmasche, bei der Nutzer Geldzahlen, aber nur frei erfundene Daten erhalten. Nach Erkenntnissen von ESET wurden 28 solcher Anwendungen bereits mehr als 7,3 Millionen Mal heruntergeladen. Als Partner der „App Defense Alliance“ habe ESET Google über diese Ergebnisse informiert, woraufhin sämtliche in diesem Bericht genannten Apps aus dem „Play Store“ entfernt worden seien. weiterlesen…
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Aktuelles, Experten - Mai 10, 2026 0:01 - noch keine Kommentare
Warnung an Unternehmen: Gefälschte E-Mails der Verbraucherzentrale Hamburg
Cyberkrimineller Absender fordert Stellungnahmen zu angeblichen Verbraucherbeschwerden auf – Opfer sollen verlinkten Online-Kalender zur angeblichen Terminvereinbarung nutzen
[datensicherheit.de, 10.05.2026] Ein dubioser Absender fordert von Unternehmen Stellungnahmen zu angeblichen Verbraucherbeschwerden an – die Verbraucherzentrale Hamburg (vzhh) warnt daher vor solchen betrügerischen E-Mails, welche demnach derzeit gezielt an Unternehmen versendet werden und fälschlicherweise den Eindruck erwecken, von der vzhh zu stammen. Darin werde behauptet, bei den Verbraucherschützern seien zahlreiche Beschwerden von Verbrauchern über die Geschäftspraktiken der angeschriebenen Unternehmen eingegangen. Insbesondere werde diesen vorgeworfen, Kunden bewusst an einer fristgerechten Kündigung bestehender Verträge zu hindern.

Foto: © Matthias Kruettgen
Cyberkriminelle missbrauchen Reputation der Verbraucherzentrale Hamburg
Öffentliche Warnung über angebliches Web-Portal „Verbraucher-Radar“ angedroht
Die Empfänger der Nachrichten seien aufgefordert, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen und über einen in der E-Mail verlinkten Online-Kalender einen Termin zu vereinbaren. Für den Fall einer ausbleibenden Rückmeldung werde mit einer öffentlichen Warnung auf einem Portal namens „Verbraucher-Radar“ sowie mit rechtlichen Schritten gedroht.
- Diese Anschreiben seien unter anderem mit der Signatur einer angeblichen „Dr. Karin Jakobi, Rechtsanwältin • Fachanwältin für Handels- und Gesellschaftsrecht“ versehen. Als Absender erscheine die gefälschte E-Mail-Adresse „noreply [at] verbraucherzentrale-harnburg [dot] bzfsm [dot] de“ – auffällig hieran sei die fehlerhafte Schreibweise: „Harnburg“ statt „Hamburg“.
Die vzhh stellt ausdrücklich klar, dass diese E-Mails nicht von ihr stammen: „Wir betreiben kein Portal mit dem Namen ,Verbraucher-Radar’, auch die verwendeten Domains und verlinkten Internetseiten stehen in keinerlei Verbindung zu uns!“, betont Julia Rehberg von der vzhh.
Offizielle Anforderungen von Stellungnahmen zu Verbraucherbeschwerden in der Regel per Post
Rehberg führt weiter aus: „Zwar kommt es vor, dass wir Unternehmen im Rahmen unserer Arbeit um Stellungnahmen zu Verbraucherbeschwerden bitten, doch diese Schreiben versenden wir in der Regel per Post.“
- Sie stellt klar: „Wenn wir E-Mails verschicken, dann haben die Adressen immer die offizielle Domain ,vzhh.de’.“
Die vzhh rät Unternehmen daher dringend dazu, nicht auf die in den E-Mails enthaltenen Links zu klicken, keine Daten preiszugeben und die Nachrichten umgehend zu löschen. Verdächtige E-Mails könnten zu Dokumentationszwecken an die vzhh weitergeleitet werden.
Weitere Informationen zum Thema:
datensicherheit.de, 07.04.2021
Unseriöse Trittbrettfahrer: vzhh warnt vor Betrug / Dubiose Geschäftemacher geben sich Mitarbeiter der Verbraucherzentrale Hamburg (vzhh) aus
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Registrierung bei ELEFAND: Krisen- und Katastrophenvorsorge bei Auslandsaufenthalten
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